08. Ein Zwischenlager

Der Grundgedanke des Zaunes war ja der, dass jeder Bürger, der etwas übrig hat, dies „portioniert“ verpackt und selbst an den Zaun hängt. Das funktioniert zu etwa 60% tatsächlich so. Aber 40% der Sachen werden uns zugeschickt oder – was wir nur eingeschränkt leisten können – wir holen sie ab.
Dies führt derzeit – Stand 31. Januar 2016 – dazu, das unsere Keller mittlerweile aussehen wie die Vorratslager der Heilsarmee. Die mediale Aufmerksamkeit, die der soziale Zaun in Darmstadt derzeit genießt, wie auch die damit verbundene Spendenflut wird nicht ewig vorhalten. Also „bunkern“ wir für schlechtere Zeiten.

Wenn sie den Standort ihres Zaunes planen, prüfen Sie wo und wie sie Spenden zwischenlagern können. Eine Garage in Zaunnähe, für die sie mehrere Schlüssel haben die Sie an ihre Stammhelfer vergeben können, wäre perfekt. Eine Heizung ist nicht nötig, da die Sachen am Zaun ohnehin in der Kälte hängen, aber trocken sollte das Lager sein. Licht bzw. elektrischer Strom ist „optional“, man kann darauf verzichten, sofern man vor Ort nicht stundenlang eingegangene Spenden sortieren muss…

Wir Kellersortierer